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Amsterdam ist bekannt für seine Grachtengürtel und vielen belebten Gassen. Von einer Fahrt mit dem Auto ins Stadtzentrum ist wegen der hohen Parkgebühren und den vielen Einbahnstraßen
dringend abzuraten. Am besten man tut es den Einheimischen nach und schwingt sich aufs Rad oder nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel oder geht am besten zu Fuß.
Wenn Sie mit dem Auto anreisen, lassen Sie es am besten in einer Parkgarage außerhalb der Innenstadt zurück und steigen Sie in ein öffentliches Verkehrsmittel um. Es gibt ein spezielles System, das 'P+R' (Park and Ride) genannt wird. Es funktioniert wie folgt: Man stellt das Auto in eines der 'P+R-Parkhäuser ab und zieht bei der Einfahrt ins Parkhaus ein normales Ticket. Hiermit geht man zum Kassenhäuschen und erhält die Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr. Diese müssen nun für die Hin- und Rückfahrt auch benutzt werden und richtig abgestempelt sein. Später zeigt man alle Karten wieder vor, und der Parkwächter schaltet den Sonderpreis frei, der nun ganz normal am Bezahlautomat entrichtet wird. Der Preisvorteil ist wirklich enorm! Mehr Informationen finden sich auf dieser Webseite unter P+R.
Der Flughafen Schiphol, auf dem die meisten Flugzeuge landen, liegt nicht weit von der Stadt. Mit dem Zug ist man in etwa 15 Minuten am Hauptbahnhof (Centraal Station). Nach dem Auschecken gelangt man durch
das Einkaufszentrum 'Schiphol Plaza' direkt zur Bahnhofshalle. Fahrkarten kauft man entweder an den gelben Automaten oder am Schalter. Bei den Rolltreppen, die zu den Bahnsteigen hinunterführen, werden
die Züge angezeigt.
Die Stadt verfügt über ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz. Wenn Sie bei CityMundo reservieren, teilen wir Ihnen mit, mit welcher Straßenbahn, Metro oder welchem Bus Sie vom Hauptbahnhof
am besten zu Ihrer Unterkunft kommen.
Sehr hilfreich ist auch die Internetadresse 9292ov.nl.
Trams, Busse und Metros fahren bis rund Mitternacht. Nachts fahren spezielle
Nachtbusse, die jedoch nicht überall halten und etwas teurer sind. Eine übersicht über die Strecken der Nachtbusse findet man unter www.gvb.nl.
Seit August 2009 gibt es eine neue Fahrkarte in Amsterdam für Straßenbahn, Bus und Metro: die OV-Chipkarte.
Angeboten wird sie in zwei Varianten: die Wegwerf- und die aufladbare Karte.
- Die Wegwerfkarte ist erhältlich in Bussen und Straßenbahnen und an den Automaten im Bahnhof.
Sie hat eine im Voraus festgelegte Gültigkeit für eine bestimmte Anzahl von Tagen oder Fahrten, etwa eine Karte für eine Stunde oder einen Tag oder für zwei Tage.
- Die aufladbare Chipkarte ist erhältlich an den Automaten im Bahnhof.
Wenn das Saldo der Karte verbraucht ist, können Sie sie an den gleichen Automaten wieder
aufladen, aber auch in Tabakläden, C1000-Geschäften, AH-to-go-Läden und in
Postämtern. In Amsterdam gibt es inzwischen ca. 250 Verkaufsstellen und
Aufladestationen.
NB Die OV-Chipkarte ist nicht in den "Stop-and-Go-Bussen" gültig, dort kostet
eine Fahrkarte 1 Euro.
Will man sich wie ein echter Einheimischer fortbewegen, schwingt man sich natürlich aufs Rad! Man sollte es allerdings gut abschließen, möglichst an Gittern oder Straßenlaternen, denn es werden viele Räder geklaut. Mieten kann man sich ein Rad etwa bei Mac Bike ab EUR 4,25 pro Tag. MacBike-Filialen finden sich an den beliebteren Touristenorten wie dem Hauptbahnhof und dem Leidseplein. Die beste Fahrradroute von einem Ende der Stadt zum anderen kann man über www.routecraft.com abrufen.
Natürlich gibt es auch Taxis, die Tarife sind jedoch recht hoch.
Seit August 2007 beleben Tuktuks das Straßenbild. Sie bringen einen genauso schnell wie ein Taxi ans Ziel. Es bietet Platz für drei Personen, der Preis liegt fest und beruht auf Tarifzonen.
Ab Euro 3,50 pro Person bringt einen das Tuktur, wohin man will. Einfach anhalten oder anrufen: 0900-99-333-99 (55 cent pro Gespräch). Anfahrtskosten werden nicht berechnet. Eine wirklich lustige
Alternative, die Amsterdamer Grachten zu erkunden.
Wer die Grachten einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen will, besteigt ein Rundfahrtboot oder mietet sich ein Canalbike.
Die viersitzigen Tretboote werden von verschiedenen Firmen vermietet. Man kann auf eigene Faust die Grachten erkunden oder sich einer Tour anschließen.
Eine Grachtenrundfahrt ist eigentlich ein Must. Aus der Wasserperspektive zeigt sich die Stadt in einem ganz anderen Licht. Man kommt an den meisten Sehenswürdigkeiten vorbei, sieht die vielen Hausboote aus nächster Nähe, und aus der Distanz lässt sich die reiche Architektur besser bewundern. Das Angebot ist sehr vielfältig: man kann an einstündigen Bootsfahrten teilnehmen, das Museumsboot besteigen, das bei den verschiedenen Museen hält, oder abends romantisch bei 'Kerzenlicht' dinieren. Es gibt mehrere Anlegestellen in der Stadt, doch die meisten Rundfahrten beginnen am 'Damrak'.
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